{"id":21,"date":"2017-04-02T08:15:35","date_gmt":"2017-04-02T06:15:35","guid":{"rendered":"http:\/\/grumann.eu\/?page_id=21"},"modified":"2018-01-28T19:25:13","modified_gmt":"2018-01-28T18:25:13","slug":"leistungen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/grumann.eu\/?page_id=21","title":{"rendered":"Leistungen"},"content":{"rendered":"<p>Unabh\u00e4ngig von Herstellern, Produkten oder Baufirmen, arbeiten wir als freischaffendes Architekturb\u00fcro eng mit einem gro\u00dfen Netzwerk von Fachingenieuren (Bauphysik, Statik, Vermessung, Landschaftsbau etc.) zusammen. Dieser fach\u00fcbergreifende Austausch erm\u00f6glicht es uns, auf die spezifischen W\u00fcnsche unserer Bauherren einzugehen und Projekte unterschiedlichster Art, Gr\u00f6\u00dfe und Bauweise zu verwirklichen.<\/p>\n<p>Die HOAI (Honorarordnung f\u00fcr Architekten und Ingenieure) unterscheidet die Gesamtleistung von Architekten und Ingenieuren in Leistungsphasen, welche jeweils einen bestimmten Anteil des Gesamthonorars bilden: Grundlagenermittlung. Hierzu z\u00e4hlen vor allem Gespr\u00e4che mit dem Bauherren zur Kl\u00e4rung der Bauaufgabe und des gesamten Leistungsbedarf. Als besondere Leistung kann man auch die Bestandsaufnahme und Standortanalyse hinzuf\u00fcgen.<\/p>\n<p>Vorplanung und Kostensch\u00e4tzung<\/p>\n<p>Entwurfsplanung und Kostenberechnung<\/p>\n<p>Genehmigungsplanung<\/p>\n<p>Ausf\u00fchrungsplanung oder Werkplanung<\/p>\n<p>Vorbereitung der Vergabe einschlie\u00dflich Ermitteln der Mengen und Aufstellen von Leistungsverzeichnissen<\/p>\n<p>Mitwirkung bei der Vergabe inklusive Kostenanschlag<\/p>\n<p>Objekt\u00fcberwachung oder Bauleitung (F\u00fchrung eines Bautagebuches) und Kostenfeststellung.<\/p>\n<p>Objektbetreuung und Dokumentation<\/p>\n<p>Unsere Leistungen und Erfahrungen erstrecken sich \u00fcber alle neun Leistungsphasen (s. Projektliste) und dar\u00fcber hinaus.Altbauinstandsetzung und Energetische Sanierung. Sanierungsma\u00dfnahmen lohnen sich und k\u00f6nnen den Energieverbrauch erwiesenerma\u00dfen um bis zu 50 &#8211; 60 % senken. Damit leisten Sie nicht nur einen Beitrag zur Verbesserung unserer Umwelt, sondern senken auch Ihre Fixkosten dauerhaft.<\/p>\n<p>Wurden durch die Wohnungsnot in der Nachkriegszeit erhaltenswerte Bauwerke kurzerhand abgerissen und durch Neubauten ersetzt, so ist das Verst\u00e4ndnis der B\u00fcrger f\u00fcr stadtbildpr\u00e4gende Geb\u00e4ude heute viel sensibilisierter und der Denkmalschutz tut sein \u00dcbriges. Mittlerweile macht das Bauen im Bestand mehr als die H\u00e4lfte des gesamten Bauvolumens aus.<\/p>\n<p>Sowohl die nach dem Krieg errichtete Bausubstanz als auch die historisch gewachsene Bebauung soll dem heutigen Anspruch an seine modernen Bewohner in Hinblick auf Energieeinsparung und Wohnraum gerecht werden. Neben diesen Aspekten zur Verbesserung der Wohnqualit\u00e4t, ist die Altbausanierung auch \u00f6kologisch sinnvoll, da Ressourcen geschont werden und bereits vorhandene Baumassen sinnvoll integriert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wir Architekten k\u00f6nnen Ihnen in der Frage, ob und wie sich eine Sanierung und \/ oder ein Umbau des vorhandenen Geb\u00e4udes lohnt, beiseite stehen. Sie werden von unseren Erfahrungswerten profitieren! Passivh\u00e4user Ein Passivhaus zeichnet sich durch eine besonders hohe Behaglichkeit bei sehr niedrigem Energiebedarf aus. Das wird vor allem durch die passiven Komponenten (z. B. Passivhausfenster, luftdichte Geb\u00e4udeh\u00fclle, besonders gute W\u00e4rmed\u00e4mmung, Wohnrauml\u00fcftungsanlage mit W\u00e4rmer\u00fcckgewinnung und konsequenter Nutzung regenerativer Energien, wie z.B. mittels Erdkollektor oder Solaranlage) erreicht.<\/p>\n<p>Zum Vergleich: Ein Neubau nach gesetzlicher Vorschrift (EnEV) ben\u00f6tigt immer noch 5,5 Liter \u00d6l je Quadratmeter Wohnfl\u00e4che und Jahr, bei einem Passivhaus sind es nur 1,5 Liter je Quadratmeter Wohnfl\u00e4che und Jahr.<\/p>\n<p>Jede Gl\u00fchbirne, jeder laufende Computer oder Fernseher, jeder menschliche K\u00f6rper gibt W\u00e4rme an seine Umwelt ab. Bei einem Passivhaus sorgt die luftdichte Verpackung f\u00fcr eine Speicherung dieser kostenlosen W\u00e4rme. Diese Luftdichtigkeit gew\u00e4hrt eine absolute Zugfreiheit. Damit aber auch die Sauerstoffzufuhr nicht zu kurz kommt, verf\u00fcgt jedes Passivhaus \u00fcber eine L\u00fcftungsanlage mit Frischlufttauscher und W\u00e4rmer\u00fcckgewinnungssystem. Vereinfacht gesprochen wird dabei die verbrauchte Luft aus den R\u00e4umen abgesaugt und in Rohren an der einstr\u00f6menden Frischluft vorbei gef\u00fchrt, welche sich dadurch erw\u00e4rmt.<\/p>\n<p>Der Irrglaube, dass die Fenster eines Passivhauses im Winter auf gar keinen Fall ge\u00f6ffnet werden d\u00fcrfen, best\u00e4tigt sich nicht. Ein kurzes \u00d6ffnen wirkt sich nicht wesentlich auf den Energieverbrauch aus und eine regelm\u00e4\u00dfige Fensterl\u00fcftung ist durch die L\u00fcftungsanlage nicht mehr n\u00f6tig. Grunds\u00e4tzlich kann festgehalten werden, dass ein Passivhaus kein besonderes Nutzerverhalten erfordert. Das Passivhaus ist eben keine Hightech Raumstation, sondern ein ganz normales Haus &#8211; und ebenso normal wird es auch bewohnt.<\/p>\n<p>Mehr zum Thema Passivhaus Umnutzung von B\u00fcror\u00e4umen zu Wohnungen. Leerstehende Gewerbefl\u00e4chen bieten Potential! Durch geschickte Sanierungs- und Umbauma\u00dfnahmen k\u00f6nnen Sie Ihre Immobilie in hochwertigen Wohnraum umwandeln und so langfristige Mietverh\u00e4ltnisse erwirken. Auch die gefragte Kombination aus \u00fcberschaubarer Wohnfl\u00e4che (bis zu 60 m\u2264) und Barrierefreiheit, l\u00e4sst sich besonders im B\u00fcroleerstand leicht und kosteng\u00fcnstig verwirklichen.<\/p>\n<p>Leerstand zu Wohnraum, unter diesem Motto fanden in Hamburg im Oktober 2010 Demonstrationen gegen den Leerstand von B\u00fcror\u00e4umen und unbezahlbare Mieten statt. Doch nicht nur die Hansestadt kennt diese Problematik und klagt \u00fcber den Wohnungsnotsstand. In nahezu jedem gr\u00f6\u00dferen Ballungszentrum in Deutschland wird das Wohnen in der Innenstadt immer unerschwinglicher. So auch im Rhein-Main-Gebiet. Was ist da naheliegender, als die bereits vorhandene Bausubstanz aufzuwerten, anstatt immer mehr Erdoberfl\u00e4che durch immer homogenere Neubaugebiete zu versiegeln?<\/p>\n<p>Zuerst einmal mag die Sanierung eines Geb\u00e4udes aus den f\u00fcnfziger bis achtziger Jahren aufw\u00e4ndiger erscheinen als die Errichtung eines Neubaus. Doch tats\u00e4chlich ist es so, dass ein geschickter Umbau mit einer energetischen Sanierung weit weniger Kosten verursacht und au\u00dferdem viel schneller fertig gestellt werden kann.<\/p>\n<p>Desweiteren braucht man sich hierbei um die Organisation einer Infrastruktur kaum Gedanken machen, da die meisten ungenutzten B\u00fcrobauten schon seit Jahren stehen und fest in das Stadtbild eingeplant wurden.<\/p>\n<p>Neben der Verantwortung gegen\u00fcber des eigenen Geldbeutels, haben der moderne Bauherr und sein Architekt auch die Pflicht, umweltbewusst und nachhaltig zu bauen. Die Verwertung bereits vorhandener Baumaterialien schont die nat\u00fcrlichen Ressourcen und eventuelle Problemzonen der H\u00e4user sind schon lange bekannt und k\u00f6nnen gezielt verbessert werden.<\/p>\n<p>Umgenutzte B\u00fcror\u00e4ume bieten ein attraktives und vielf\u00e4ltiges Wohnangebot f\u00fcr gro\u00dfe Familien, Wohngemeinschaften und Individualisten. Weitl\u00e4ufige Flure und gro\u00dfe Wohnfl\u00e4chen lassen sich flexibel den Bed\u00fcrfnissen der Bewohner anpassen. So kann aus einer alten Arztpraxis eine barrierefreie Wohnung f\u00fcr Menschen mit Behinderung entstehen oder ein verfallenes Gro\u00dfraumb\u00fcro verwandelt sich in ein schickes Atelier mit Wohnung f\u00fcr den K\u00fcnstler. M\u00f6glichkeiten gibt es viele, sie m\u00fcssen nur erkannt werden, damit einem Ver\u00f6dungsprozess der europ\u00e4ischen Stadt entgegengewirkt und die Stadtstruktur gest\u00e4rkt und weiterentwickelt werden kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unabh\u00e4ngig von Herstellern, Produkten oder Baufirmen, arbeiten wir als freischaffendes Architekturb\u00fcro eng mit einem gro\u00dfen Netzwerk von Fachingenieuren (Bauphysik, Statik, Vermessung, Landschaftsbau etc.) zusammen. 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